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Stadtmuseum

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Luftbild Museumsareal Brötzingen

Das Stadtmuseum bietet einen Überblick über Pforzheims Geschichte ab dem Mittelalter.

Das Areal des Stadtmuseums liegt mit seinen historischen Bauten am Ostrand des alten Brötzinger Dorfangers. Die Geschichte des heutigen Stadtmuseums begann 1974 mit der Eröffnung eines Heimatmuseums in der alten Stadtkirche St. Martin. Das 1854 erbaute Alte Schulhaus folgte 1979. Von 1983 bis 2008 wurde das Alte Pfarrhaus von 1783 für Wechselausstellungen vom Stadtmuseum genutzt. Die Umbenennung von Heimatmuseum in Stadtmuseum erfolgte 1995. Als Vorläufer des Stadtmuseums wird das etwa von 1890 bis zum 23. Februar 1945 bestehende, von Alfons Kern initiierte, Reuchlin-Museum im Archivbau am Schloßberg angesehen. Wobei die Bestände dieses Museums fast vollständig im zweiten Weltkrieg zerstört wurden. Zum Museumsareal zählen auch der Kastanienhof, die Museumsscheunen mit dem Lapidarium und der Marionettenbühne Mottenkäfig, der Kräutergarten und das Haus der Landsmannschaften.

Inhaltsverzeichnis

Ausstellung

St. Martin

Stadtmodell von Pforzheim von etwa 1900

In der alten Pfarrkirche wird die Stadtgeschichte von der Anlage der Neuen Stadt im 12. Jahrhundert bis zur jüngsten Vergangenheit dargestellt. Die Ausstellung zeigt die Geschichte in einzelnen Schwerpunkten. Es gibt einige Stadtmodelle als Abbilder früherer Stadtansichten. Unter anderen ist ein Modell vom Pforzheimer Schloßberges zu sehen. Aus der Gegend um den Marktplatzwerden auch einige Funde von Grabungen gezeigt, wie beispielsweise Gläser und Tongeschirr 16. Jahrhundert. Aus dem Ende des 19. Jahrhundertist ein sogenanntes Kaiserpanorama zu sehen, in dem plastisch (stereokopisch) dargestellte Bilder von der Goldschmiederevolution zu sehen sind. Auf der Empore sind aus noch jüngerer Zeit viele große Bilder und Filme von der Zerstörung des Stadt zu sehen.

Altes Schulhaus

Ein alter Goldschmiedearbeitsplatz.

Im Erdgeschoss wird das alte Handwerk und Gewerbe aus Pforzheim dargestellt. Der Beruf des Uhrmachers und des Goldschmieds werden durch vollständig ausgestattete Werkstätten, bis etwa zur der Mitte des 19. Jahrhunderts, vorgestellt. Die Berufe Schumacher, Sattler, Hafner, Drechsler, Feilenhauer, Bürstenbinder, Gerberei und Flößerei sind ebenfalls vertreten. Teils mit Werkstätten, Modellen Bildern und einzelnen Exponaten.

Im ersten Obergeschoß wird als Schwerpunk das Wohnen in Stadt und Land dargestellt. Von Bauern aus dem 19. Jahrhundert werden einige typische komplett ausgestattete Wohnräume gezeigt. Es gibt unter anderem eine Küche , ein Schlafzimmer und einen Ofen mit Ofenplättchen versehen. Daneben wird auch ein bürgerliches Wohnzimmer von etwa 1820 im typischen Biedermaier Stil gezeigt. In diesem Bereich ist auch Christian Ferdinand Oechsle mit seiner Oechsle-Mostwaage eine Nische gewidmet.

Auf diesem Stockwerk beginnt auch die Abteilung Pforzheim und die neuen Medien. Ein Schwerpunkt ist der Buchdruck, der mit dem Nachbau einer historischen Druckerpresse an der mit gelegentlichen Vorführungen eindrücklich vermittelt wird, was zu Thomas Anshelms Zeiten innovativ war. Der Humanist Johannes Reuchlin ist auf einem Porträt-Relief gefertigt von Wolfgang Franke in Bronze ausgestellt. Wobei sein wirkliches Aussehen nicht belegt ist, da es keine authentische Abbildung von ihm zu Lebzeiten gibt. Es wird im weiteren das Pforzheimer Pressewesen vorgestellt. Im zweiten Obergeschoß wird dies Abteilung durch vor Ort produzierte Rundfunkgeräte und Fernschreiber der Firma Schaub-Apparatebau vervollständigt.

Im Untergeschoss wird das Thema Verkehr präsentiert. Wichtigstes Exponat ist hier der funktionstüchtige Nachbau des Benz-Patent Motorwagens, das sogenannte Bertha-Benz-Mobil. Daneben wird auch die Pforzheimer Straßenbahn dargestellt.

Lapidarium

Grenzsteine im Lapidarium

Das Lapidarium des Stadtmuseums befindet sich in der angegliederten mehrteiligen Scheunengruppe und dem dahinterliegenden Kräutergarten. An den Gebäudewänden und Hofmauern befindet sich seit 1989 die Sammlung steinerner Geschichtszeugnisse. Ein Teil des Bestands stammt aus dem 1945 zerstörten Reuchlinmuseum. Ein großer Teil sind Steinfragmente von abgerissenen Gebäuden, ergänzt durch verschiedene Skulpturen, Grabmale und dem Alfons-Kern-Brunnen.

Im Kräutergarten ist die Figurengruppe Frühling Sommer Herbst Winter aus der Mitte des 18. Jahrhunderts ein besonderer Blickfang. Der Pforzheimer Bildhauer Oskar Theodor Loos hat die Gruppe nach dem Zweiten Weltkrieg restauriert. Dort ist auch das Brunnenmännle von Emil Salm aufgestellt.

Alte Pfarrscheune

Die alte Pfarrscheune ist als Figurentheater ausgebaut.

Altes Pfarrhaus

Die ehemaligen Ausstellungsräume im 1782-1784 erbauten Alten Pfarrhaus wurden im Frühjahr 2009 geschlossen. Nach einem denkmalschützerisch abgesprochenem Umbau durch Helmuth Kienzler (Architekt, Pforzheim) für Herrn Scheidtweiler (Brauhaus) wurde am 16. September ein gastronomischer Betrieb eröffnet.

Kastanienhof

Das Bertha-Benz-Mobil des Stadtmuseums im Kastanienhof

Im Kastanienhof befindet sich ein Biergarten.

Haus der Landsmannschaften

Im südlichen Teil des Museumsareals befindet sich das Museum Haus der Landsmannschaften, mit seinen Heimatstuben. Die einzelnen Heimatstuben zeigen Brauchtum geordnet nach den Schwerpunkten Ost- und Westpreußen, Danzig; Nieder- und Oberschlesien; Pommern; Sudetenland; Banater Schwaben; Siebenbürger Sachsen; Deutsche aus Russland.

Präsentationen

Unter dem Titel Hinter den Dingen gibt es eine Reihe von kleineren Präsentationen in regelmäßigen Abständen zur Pforzheimer Stadtgeschichte.

Öffnungszeiten

Dienstag bis Donnerstag: 14:00 bis 17:00 Uhr
Sonntag und Feiertags: 10:00 bis 17:00 Uhr

Adresse

Stadtmuseum Pforzheim
Westliche Karl-Friedrich-Straße 243
75172 Pforzheim
Telefon: (0 72 31) 39 25 59
E-Mail: stadtmuseum(at)stadt-pforzheim.de

ÖPNV

(H)  Stadtmuseum Bus 1   

Weblinks

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