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Gesangverein Freundschaft 1873 Öschelbronn

Von Stadtwiki

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Der Gesangverein Freundschaft 1873 Öschelbronn ist ein Gesangverein in Niefern-Öschelbronn.

Inhaltsverzeichnis

Chöre

Geschichte

Als das Deutsche Reich am 18. Januar 1871 im französischen Versailles per Proklamation ausgerufen wurde, dauerte es nur noch zwei Jahre, bis auch in Öschelbronn sangesfreudige Männer zusammenkamen, um analog zu der deutschen Turnerschaft „Frisch, fromm, fröhlich und frei“ den Männergesangverein MGV „Freundschaft“ aus der Taufe zu heben.

Damit lagen die Altvorderen voll im Trend der Zeit. Nach den Französischen Revolutionen 1789 und 1848, die in Deutschland lediglich schwache Nachbeben mit sich brachten, wurde die Freiheit vom Absolutismus des Adels und der hohen Geistlichkeit langsam aber sicher über Bord geworfen. Raum wurde frei für das „Gemeinsam sind wir stark“ und „Völker aller Länder vereinigt Euch“, so dass den Werten Einigkeit und Recht und Freiheit, Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit, überall organisatorisch Vereinsgründungen folgten. Parteien, Turnvereine und Gesangvereine wurden gegründet, um den neuen Freiheiten in Freundschaft, in Eintracht und in Harmonie deutlich Ausdruck zu verleihen.

Natürlich entstand durch den schleichenden Verlust der Macht in den Palästen ein Vakuum in den Hütten. Die Menschen hatten sich an die tausendjährige Unterordnung bis hin zur Leibeigenschaft gewöhnt und der Fremdbestimmung von oben nach unten auch in einer gewissen bequemen Haltung dankbar und gottergeben als dem Gottesgnadentum Tribut gezollt. Jetzt musste die neue Freiheit über die Alltagsarbeit hinaus am Feierabend sinnvoll gestaltet werden, so dass gerade das Lied mit seiner kraftspendenden und gemeinschaftsbildenden Tradition alte Wahrheiten bündelte und hinüberrettete im Sinn von „Mit uns zieht die neue Zeit“. Auch die Turner sangen und später die Fußballer, die Handballer, die Sportler und die politischen Parteien, denn: „Wo man singt, da lass dich nieder, böse Menschen haben keine Lieder!“

Der Name „Freundschaft“ Öschelbronn zeigt deutlich das emotionale Anliegen der Menschen, miteinander vernünftig umzugehen, weil die eigene Freiheit und Freundschaft bis heute immer auch die Freiheit und Freundschaft des anderen ist in geschwisterlicher Gemeinschaft.

Unter Lehrer Halm begann die Öschelbronner „Freundschaft“ mit dem Männergesang, kamen die Frauen doch erst über hundert Jahre 1982 dazu. Sie treten im Grunde erst in der Gegenwart in den Freiheitsraum der Männergesellschaft als wichtiges Rad am Wagen. 1875 durften sie allerdings schon die Vereinsfahne nähen, die erst im Jahre 2000 ihr 125jähriges Jubiläum begeht.

Lange dauert es, bis der recht junge Männergesangverein MGV „Freundschaft“ Öschelbronn sich aus den eigenen Mauern traute und 1894 in Renningen beim Strohgäusommerfest ein Diplom ersang.

1900 feierte man das Silberjubiläum der Vereinsfahne festlich. Die Frauen stifteten ihren Männern eine wertvolle Fahnenschleife und dokumentierten damit ihren Anspruch, ernstgenommen zu werden. Zudem brachte es die lange Friedenszeit von 1871 bis 1914 mit sich, dass viel gesungen wurde. Die Lebensqualität stieg deutlich an. Aus einer bäuerlichen Gesellschaft entwickelte sich langsam und kontinuierlich eine industrielle Gesellschaft, die aber den Gesang hochhielt, das beweisen viele Betriebsgesangvereine in der damaligen Zeit. 1908 sangen in der „Freundschaft“ zu Öschelbronn 48 Männer, 60 weitere unterstützten die wertvolle Kulturarbeit durch ihre passive Förderung. Viele Preise wurden errungen und 1913 schloss sich der kleine örtliche „Sängerclub“ der „Freundschaft“ an.

Doch dann schlitterte Europa in den 1. Weltkrieg. Der Gesang ruhte vollständig. Lediglich bei Trauergottesdiensten für die Gefallenen sang eine kleine Schar Totenlieder wie „Ich hatt’ einen Kameraden, einen bessern find’st Du nicht!“ Vierundzwanzig junge Männer der „Freundschaft“ verloren ihr Leben für das Vaterland. In einer von Karl Erbacher gestifteten Tafel wurden ihre Namen verewigt.

Unter Hauptlehrer Richard Wohlschlegel begann der Chorgesang wieder nach dem 1. Weltkrieg. Heimkehrende Soldaten wurden freudig begrüßt. In den Wirren der Weimarer Republik bildete der Gesang einen stabilisierenden Faktor, wie das beim Pforzheimer Sängertag 1922 deutlich wurde. Musikdirektor Albert Günth begeisterte im Pforzheimer Saalbau mit seinen vereinigten Chören und gab damit neue Impulse für einen Aufschwung in der Gesellschaft. Die wirtschaftliche Lage verbesserte sich auch für die „Freundschaft“, die sich ein Klavier anschaffen konnte.

50 Sänger begingen mit insgesamt 204 Mitgliedern im Inflationsjahr 1923 das goldene Vereinsjubiläum, allerdings ohne Fest, weil die Geldentwertung dies unmöglich machte. Zum Glück spendete Ehrenmitglied Carl Schöpf aus Karlsruhe 1925 einen namhaften Betrag, so dass ein Flügel erworben werden konnte. Das Klavier erhielt der örtliche Turnverein.

1931 drängten die Frauen in den Chor. Ein gemischter Chor wurde gegründet, doch erwies sich seine Tragfähigkeit noch nicht reif für diese Zeit. Im selben Jahr löste man den gemischten Chor auf. 1933 schloss man sich dem Badischen Sängerbund an, um Zuschüsse für das 60jährige Jubiläum zu bekommen. Die hohe Arbeitslosigkeit verhinderte auch dieses Jubiläum.

Und dann brannte Öschelbronn am 10. September 1933 völlig ab. Die Stimmung zum Singen war am Boden zerstört. Und da der Wiederaufbau des Fleckens als nationalsozialistische Mustersiedlung im fränkisch-alemannischen Stil alle Kräfte bündelte, schrumpfte die Zahl der Sänger auf knapp 30 Männer zusammen. Treu fand man im kleinen Sängerkreis im Lied die Wurzeln der Freundschaft, der Ausbruch des 2. Weltkrieges am 1. September 1939 allerdings brachte eine erneute traurige Zäsur. Über die Kriegsjahre – bis zum 8. Mai 1945 – musste die „Freundschaft“ Öschelbronn sämtliche Tätigkeiten einstellen, die singenden und die freundschaftlich gemeinschaftsbildenden.

Der 8. Mai 1945 war für die Menschen in Deutschland der Tag der Befreiung vom Joch des Dritten Reiches. Fünfzehn junge Sänger der „Freundschaft“ hatten ihr Leben im Krieg verloren und zum Singen war es den Mensche im ersten Nachkriegsjahr nicht zumute. Doch schon 1946 erwachte die Vereinstätigkeit zu neuem Leben unter Karl Sadler, Robert Epple und Fritz Reich. Mit Ernst Nonnenmacher aus Königsbach konnte der alte und neue Dirigent wieder gewonnen werden. Neue Sänger traten in die „Freundschaft“ ein, die es sich zur Aufgabe machte, heimkehrende Gefangene mit einem Ständchen in ihrem Heimatort Öschelbronn zu begrüßen.

Als man 1948 das 75jährige Vereinsjubiläum feiern wollte, blieb man genauso wie 1923 zum 50sten in den Startlöchern sitzen, da die zweite Währungsreform dem Verein absolut leere Kassen bescherte. Ersatzweise für ein schönes Jubelfest ehrte man die altvorderen Sänger Karl Strohhäcker, Christian Heinrich Essig und Karl Seiter. Mit der neuen Deutschmark besserte sich auch die wirtschaftliche Lage der „Freundschaft“. Man bekam einen jährlichen Zuschuss von der Gemeinde, zahlte Mitgliedsbeiträge und konnte nun endlich den Dirigenten Ernst Nonnenmacher mit einem Betrag honorieren.

Das 80jährige Jubiläum 1953 feierte man mit einem schönen Festumzug und einem Jubiläumssingen. Die Nachbarvereine schmetterten ihre Lieder in die Turnhalle, so dass echte Freude aufkam.

Das Jahr 1955 war in zweifacher Weise interessant. Zu Anfang des Jahres löste eine neue Satzung die von 1892 ab und zum Wasserfest am 11. September 1955 beim neuen Tiefbrunnen „Eichwiesen“ ließ man das ersehnte Trinkwasser musikalisch hochleben und siegte beim Tauziehen der örtlichen Vereine souverän.

Dann war jedes Jahr bis zu Gegenwart geprägt von einer positiven Entwicklung des Männergesangvereins „Freundschaft“ Öschelbronn. Mit Hermann Anthoni verpflichtete man 1957 einen neuen Chorleiter aus Pforzheim. 1962 erwarb man ein neues Klavier und feierte das 90ste im Jahr darauf mit einem Konzertsingen in der Turnhalle Ecke Brühl-/Gartenstraße.

Und dann folgte die 27jährige Ära Wilhelm Kunzmann. 1968 übernahm der Büchenbronner Chorleiter die „Freundschaft“ und gab sie erst 1995 an Franz Willwerth ab. In diese Zeit fallen wichtige Höhepunkte der neueren Geschichte Öschelbronns und des Gesangvereins. 1971 ging Öschelbronn die Vernunftehe mit Niefern ein, und die „Freundschaft“ steuerte ihr musikalisches Scherflein am 1. August musikalisch zu dieser Hochzeit bei. 1972 gründete man mit 30 Mädchen und Buben einen Jugendchor, dem leider zwei Jahre später bereits die Puste ausging.

1973 feierte man unter dem 1. Vorsitzenden Arthur Fischer das 100jährige Jubiläum. Bei diesem Großereignis holte man an drei Tagen vom 6. bis 9. Juli 1973 alle Festivitäten nach, die man in den Jahren 1923 und 1948 hatte missen müssen wegen der damals schlimmen Zeitenläufe. Der gesamte Ort Öschelbronn und die Nachbargemeinden feierten diesen 100sten Geburtstag oben am Herrenwald im Festzelt. Noch heute schwärmen viele Menschen von diesem Superereignis. Allein 26 Gesangvereine aus nah und fern folgten der Einladung der „Freundschaft“. Bester Chorgesang erfreute die Menschen im Sinne von: „Singe, wem Gesang gegeben“.

Beim ersten Straßenfest 1977 in Öschelbronn war die „Freundschaft“ eine der tragenden Säulen und das Jahr für Jahr bis 1997, zwanzig Jahre danach. 1979 erhielt man aus den Händen von Landrat Dr. Heinz Reichert für besondere Verdienste im Chorgesang die Zelterplakette, die man heute noch stolz im neuen Domizil aufbewahrt, im Haus der Vereine in der Wurmberger Straße. Dort ist man seit 1997 zuhause, nachdem man etliche Jahre im Rathaussaal gesungen hatte und dann umzog in das schöne Sängerlokal in der Grundschule, dort, wo früher der Hausmeister und die Ortsbücherei ihr Räume besaß.

Im Jahr 1981 wandten sich zwei Frauen aus Öschelbronn, Rosmarie Binder und Elli Wolf an den damaligen Vorstand Arthur Fischer mit der Bitte, einen Frauenchor zu gründen. Dieser gab den Antrag an die Verwaltung weiter und mit der Auflage, mindestens 25 Sängerinnen zusammen zu bekommen, erfolgte die Zustimmung der Verwaltung zu diesem Vorhaben. Durch engagierte Werbung der Vorreiterinnen und einiger Mithelferinnen zeigten viele Frauen Interesse und so wurde der 25.2.1982 die Geburtsstunde des Frauenchors.

Das wichtigste Ereignis in der neueren Vereinsgeschichte der „Freundschaft“ aber geschah im Jahre 1982. Rosmarie Binder und Elli Wolf gründeten den Frauenchor und brachten es zuwege, dass aus dem MGV „Freundschaft“ der GV „Freundschaft“ Öschelbronn wurde, aus dem Männergesangverein der Gesangverein mit Gemischtem Chor, Frauenchor und Männerchor. Nach anfänglichen Querelen durch die Herren der Schöpfung mauserte sich der Großchor beiderlei Geschlechts zu einem Vorzeigechor, der bei allen Sängerwettbewerben hervorragend abschnitt.

Chorleiter Wilhelm Kunzmann zeigte sich bereit, den neugegründeten Frauenchor und damit auch den gleichzeitig entstehenden Gemischten Chor zu leiten und so gab es fortan drei Chöre bei der „Freundschaft“. Frauenvorständin von 1982 bis 1992 war Rosmarie Binder.

Ein großes Glück war es, dass sich Frau Waltraud Kunzmann zu den Sängerinnen gesellte und mit ihrer Unterstützung als Sängerin im 1. Sopran und als Solistin bei Konzerten begann eine erfolgreiche Ära beim Männergesangverein „Freundschaft“ 1873 e.V. Öschelbronn.

Die höchste Mitgliederzahl im Frauenchor in den Jahren seit der Gründung waren 39 Sängerinnen. Leider verlor man einige Sängerinnen durch Krankheit und Tod. Bei den Männern war es genauso. Auch hier musste man verdiente, langjährige Sänger zu Grabe tragen.

Bis 1984 stand Arthur Fischer der „Freundschaft“ vor und wurde von Josef Hoffmann abgelöst. Unter dessen Leitung wurde der Verein 1984/1985 als e.V. ins Handelsregister eingetragen und erhielt eine ordentliche Satzung. Im Nachgang an die Gründung des Frauenchors wurde der Verein in Gesangverein „Freundschaft“ 1873 e.V. Öschelbronn umbenannt. Außerdem wurden in diesen Jahren zahlreiche Vizedirigenten ausgebildet. 1988 wurde die alte Fahne von 1908 mit Hilfe von Spenden örtlicher Firmen restauriert und konnte beim Festumzug des Obst- und Gartenbauvereins Öschelbronn erstmals wieder getragen werden.

Deutliches Zeichen der Wandlung war auch die Übernahme des Vereinsvorsitzes am 25. Januar 1991. Hildegard Pflüger löste Josef Hoffmann als ersten Vorsitzenden ab. Damit prägt seit dort das weibliche Element die „Freundschaft“ Öschelbronn und die Männer sind froh daran, brachten die Frauen doch eine neue Lebendigkeit ins Vereinsleben. In Anbetracht der vielen neuen Medien ist der Chorgesang leider zum Stiefkind geworden, was die Jugend und damit den Nachwuchs betrifft. Leider schrumpfen alle Gesangvereine im Ländle, weil die Heranwachsenden im Radio, im Fernsehen, im Walkman und in der Konserve schlechthin ihre Stars hörend und auch mitsingend konsumierend feiern, nicht aber im eigenen aktiven Singen. Die Patenschaft mit dem Nieferner Schulchor scheiterte, und die Nachwuchsförderung steht im 125sten Jahr des Bestehens leider auf tönernen Füßen, die nicht mehr tönen wollen. Ob der Gesangverein „Freundschaft“ Öschelbronn sein 150jähriges Jubiläum im Jahr 2023 noch feiern wird , hängt von der Entwicklung unserer Gesellschaft ab. „Wo man singt, da lass dich nieder, böse Menschen haben keine Lieder“.

Bei aller Skepsis und Trauer über den Verfall des deutschen Liedes und des Chorgesangs sei ein herzliches Glückauf ausgerufen mit der Bitte, nach Wegen zu suchen, dass unsere gesamte Gesellschaft wieder mehr singt. Singen hilft bei der Gesundung, verringert den Konsum und den Egoismus und führt direkt hinauf zum Himmel, wo die Engel zur Anbetung Gottes singen. Herzlichen Glückwunsch zum 125sten Geburtstag, lieber Gesangverein „Freundschaft“ Öschelbronn. Alles Gute für die singende Zukunft.

1991 löste Hilde Pflüger als erster weiblicher Vorstand des Vereins Josef Hoffmann in seiner erfolgreichen siebenjährigen Vorstandschaft ab. Auch für Rosmarie Binder, die 10 Jahre lang engagierte Vorsitzende des Frauenchors war, wurde 1992 Helene Velte als Nachfolgerin gefunden.

27 Jahre leitete Wilhelm Kunzmann die Chöre, von seiner Frau Waltraud zu jeder Zeit tatkräftig unterstützt. 1993 feierte er sein 25jähriges Jubiläum bei der Freundschaft und wurde mit der Bürgermedaille von Niefern-Öschelbronn ausgezeichnet. Aufgrund gesundheitlicher Probleme gab er 1995 unseren Chor sowie auch den Kieselbronner Chor auf. Der Name Wilhelm Kunzmann wird immer mit dem Gesangverein „Freundschaft“ verbunden sein. Er wurde zum Ehrenchorleiter ernannt und ist, wie auch seine Frau Waltraud, auch heute immer gerngesehener Gast bei den Sängern und Sängerinnen in Öschelbronn.

Auf Wilhelm Kunzmann folgte Franz Willwerth, der auch den Patenchor Wurmberg leitete. Vier Jahre begleitete er uns, bis man sich im Sommer 1999 in aller Freundschaft trennte.

Nach intensiver Chorleitersuche mit drei Auswahlkandidaten entschied man sich im Sommer 1999 für Hermann Langenkemper, der bereits die Chöre Liederkranz Mühlacker, Liederkranz Güglingen und den Gesangverein Aurich leitete. Herr Langenkemper begann seine Arbeit bei der „Freundschaft“ im Herbst 1999.

Es ist zu erwähnen, dass in den letzten Jahren trotz großer Bemühungen der Nachwuchs beim Verein sehr spärlich floss und man in Sorge war, wie viele Jahre man den Verein als aktiven Verein noch aufrecht erhalten könne. So entstand der Gedanke, einen „Jungen Chor“ zu gründen, mit dem Ziel, jüngere Leute mit modernem Liedgut an den Verein und ans Singen heranzuführen. Zu dieser Zeit stand Hilde Pflüger seit neun Jahren dem Verein als Vorständin vor.

Sie war zusammen mit der damaligen Verwaltung die treibende Kraft zur Gründung eines "Jungen Chores". Man trat an eine der jüngsten Sängerinnen des Hauptchors, Christa Geiger, heran mit der Bitte, die Sache in die Hand zu nehmen. Diese entwarf ein Flugblatt, das mit den Gemeindenachrichten verteilt wurde und machte zusammen mit anderen Vereinsmitgliedern kräftig Mundpropaganda.

So konnte man am 13. Januar 2000 fast 40 Personen zur ersten Singstunde begrüßen. Der offizielle Gründungstermin wurde auf den 26. Januar 2000 festgesetzt. Chorleiter Langenkemper zeigte sich bereit, den "Chor 2000" zu leiten. Es wurden vorerst 14tägige Singstunden vereinbart. Seit 2000 singen regelmäßig zwischen 25 und 35 Sänger(innen) im Chor.

Ebenfalls im Jahr 2000 kam der Wechsel in der Vorstandschaft. Auf Hilde Pflüger folgte Manfred Strickrodt, der die Entwicklung des „CHORs 2000“ erfreut beobachtete und den Chor auch jederzeit unterstützte.

Zugehörigkeit des Vereins

Der Verein gehört dem Badischen Chorverband und somit auch dem Deutschen Chorverband an.

Mitgliederzahl

Der Verein hat 170 Mitglieder, wobei etwa 90 Personen fördernde Mitglieder sind. Der Traditionschor besteht aus ca. 16 Frauen und 14 Männern, die zusammen den Gemischten Chor der Freundschaft stellen. Der „CHOR 2000“ besteht aus ca. 24 Frauen und 11 Männern. Der Projektchor „rahmenlos“ besteht aus ca. 12-14 Personen. Bei den Kinderchören „Bruchtalspatzen“ (Kindergartenkinder) und „Singing Kids“ (Grundschulkinder) wechselt die Anzahl der Kinder von ca. 15-30 pro Chor.

Ausschüsse

Versammlungen

In der Regel werden im Laufe eines Jahres sechs Verwaltungssitzungen abgehalten. Im Februar jeden Jahres findet die Generalversammlung statt.

Regelmäßige Veranstaltungen

Unregelmäßige Aktivitäten

Besonderheiten

Die Sänger(innen) erhalten an der Generalversammlung ein kleines Präsent für fleißigen Singstundenbesuch. Die Sänger(innen) erhalten für 110 absolvierte Singstunden (hat man in der Regel nach drei Jahren) ein Sängerglas bzw. eine Espressotasse. Der „CHOR 2000“ verzichtet auf dieses Präsent. Außerdem erhalten auch die auswärtigen Sänger(innen) ein kleines Weinpräsent. Für interessierte Sänger(innen) besteht die Möglichkeit, über den Sängerkreis Pforzheim Vizedirigentenlehrgänge zu absolvieren.

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